Workshops, Wissenschaft und Visionen
Wer Lust auf noch mehr Input hatte, konnte an Workshops und Vorträgen teilnehmen. Die Audiotouren von Andreas Dorau sind ein Klassiker. Die Touren führen über das Gelände und machen Station bei vielen Ständen der Initiativen und Vereinen. Das Kunstprojekt „Wilde Kehlen“ verband Musik und Literatur, während die „Organismendemokratie“ mit dem Blick einer Blattlaus auf demokratische Strukturen schaute. Das Projekt „12 m²“ lud dazu ein, sich eine utopische, menschenfreundliche Stadt zu erträumen. Und in Diskussionsrunden wurde über die Zukunft des PARKS-Geländes und die Herausforderungen einer nachhaltigen Stadtentwicklung debattiert.
Obenstadt mal ganz bodenständig
Wir waren nun das Erste mal mit einem Informationsstand auf dem Festival, da wir uns im letzten Jahr sagten… da gehören wir auch hin. Neben unserem Info-Material hatten wir auch eine virtuelle Präsentation dabei. Per VR-Brille konnte man sich das RISA-Projekt „am Weissenberge“ in Hamburg Ohlsdorf ansehen. RISA bedeutet Regen-Infrastruktur-Anpassungs-Projekt und wurde von der SAGA, HCU Hamburg Wasser ins Leben gerufen. Hier werden am Weissenberge unterschiedliche Retentions-Dächer getestet, wie sie mit Regen-Ereignissen umgehen. Wir hatten sehr viele Gespräche mit Interessierten und unser Info-Material ging schnell zu Neige… Aber wir konnten schonmal auf die kommenden Dachtage in 2026 hinweisen.
( Musikalische Untermalung (ggf auf Musik in Caption hinweisen.)
Damit das Festival in jeder Hinsicht lebendig wird gab es auch ein grosses Musikprogramm. Auf mehreren Bühnen sorgten Live-Bands für den richtigen Groove und Sound. Die musikalische Vielfalt reichte von Indie, Jazz und Chansons bis hin zu Post-Punk und Sounds der 80er. Die Feigen Flittchen, bekannt für ihre respektlosen Songs, brachten das Publikum ebenso in Bewegung wie das Duo John Winston Berta & Oliver Wissing mit ihren tanzbaren 80er-Interpretationen. Mona & Alex Florin kombinierten ukrainische und deutsche Musiktraditionen, während Mariam Kiria mit georgischen Volksliedern für Gänsehautmomente sorgte. Auch lokale Größen wie Übersee und Wosto heizten ordentlich ein – Langeweile? Fehlanzeige!